Schulversorgung durch regionale Biobauernhöfe
Wir träumen von einer ganz engen Zusammenarbeit von Schulen mit den örtlichen/regionalen Biobauernhöfen. Die Schulen werden zu den AbnehmerInnen der Biohöfe. Gleichzeitig sollen die Kinder dadurch wieder ein Bewusstsein für Regionalität, gesunde und ausgewogene Ernährung und Saisonalität entwickeln und durch Mithilfe am Bauernhof, den ansässigen Bauern und Bäuerinnen die Arbeit ein wenig erleichtern.
Dies würde lange und oft sinnlose Transportwege vermeiden und die Kinder profitieren von einer gesunden Ernährung anstatt den fetthaltigen Wurstsemmeln und Süßigkeiten. Zusätzlich sollen die Kinder mittels verschiedenen Aktionstagen am Bauernhof einen Einblick bekommen, wie aus den zuvor geklaubten Äpfel der Apfelsaft entsteht oder aus Milch der Butter, Käse und Topfen usw. Die Schulen sind da und die Bauernhöfe sind da. Aber meist werden von einer Schule/SchulbuffetbetreuerIn nicht die naheliegenden regionalen Produkte eingekauft, sondern die billigeren und meist ungesünderen Sachen von weit weg.
Durch die Zusammenarbeit mit den Biobauern und Biobäuerinnen aus der Region werden unnötige Transportwege vermieden, die Höfe haben einen gesicherten Absatz und profitieren durch die Ausschaltung von ZwischenhändlerInnen mehr Umsatz. Das häufige Argument, dass diese regionalen Bioprodukte für Schulen unerschwinglich ist, könnte man entkräftigen, in dem man an gezielten Aktionstagen mit den SchülerInnen bei der Arbeit am Hof mithilft (enorme Bereicherung für die Kinder) und so das Obst und Gemüse etc. in der Schule preisgünstiger anbieten kann.
Eine gesunde pestizidfreie Jause ohne jegliche unnötige Zusatzstoffe sollte gerade in der Volksschule außer Frage stehen.
Ganz besonders wichtig ist uns aber die nachhaltige Bewusstseinsbildung bei den Kindern für regionale und gesunde Produkte, Nachhaltigkeit, Regionalität und Saisonalität. Sie sind heutzutage oft die Opfer der Marketing- und Werbungsbranche, die tolle Bilder von „gesunden“, „fit machenden“ Frühstücksprodukten und Süßigkeiten verkaufen, aber zum erheblichen Teil schuld daran sind, dass die Kinder immer dicker werden.
Link: http://www.jugendumweltplattform.at/site/projekte/cehape/dritteunterebene
Ideengeberinnen: Julia Bauer und Lydia Etzlstorfer


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