GSG - GrossStadtGemüse
Auf einem Areal von derzeit ca 1500m2 bauen Studentinnen der Univ.f.Bodenkultur, anderer Schulen und Nachbarinnen gemeinschaftlich Gemüse an. Die TeilnehmerInnen und die Nachbarschaft werden nah&frischest versorgt, es gibt regelmäßig Führungen, Workshops zu allen Themen rund um Natur vor der Haustüre, Gärtnern und Gesundheit aus der Nähe, gemeinsames Kochen und natürlich Feste. Der Ort wird langsam Grätzeltreffpunkt, Dorfplatz in der Stadt. Menschen lernen einander kennen und beginnen Kontakte auch über´s Gärtnern und Essen hinaus. Es gibt offene Gartentage, wo jedeR Interessierte einfach mitgärtnern kann. Schulklassen kommen, haben eigene Beete und lernen Basics, auch um dann eigene Gärten anzulegen. In Zukunft sollen auch individuelle Nachbarschaftsbeete angelegt werden.
Der Mittelfristplan ist ein sich selbstfinanzierendes offenes LehrLernSchau&Forschungsgelände zu allen Themen Nachhaltigen Lebensstils in der Stadt: praktizierte Selbstversorgung, Nawaro-Garten, Lehmlodges, Solarversorgung, Greenlabs, Waldgarten, Grüne Klassen, Bistro &AbBeetVerkauf u.v.a.m.
In einer Verbindung von Praxis – Lehre – Forschung sollen Grundlagen gelegt werden für ein klima- und ressourcenverträgliches Leben in der Stadt. Ganz konkret wird ein kleiner Nachbarschaftskreislauf angeregt, der lokale Ökonomie thematisiert und prakti-ziert, vom Lebensmittel über Nachbarschaftshilfe bis Tauschkreis, Einkaufen, Baby-sitten. Durch den lokalen Treffpunkt kommen die Menschen aus ihrer Nachbarschaftsanonymität und entdecken ihre persönlichen Mit/einander/gestaltungsmöglichkeiten.
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Wir brauchen Bausteine und eine langfristige Vorbereitung für eine resiliente Stadt „nach dem Öl“. Wir glauben, dass allen „technischen Lösungen“ Verhaltens und Haltungsänderungen vorangehen müssen. Schritte in Richtung Subsistenz, Ernährungssouveränität lassen „Grenzen des Wachstums“ nicht als Bedrohung sehen sondern als „Natur gegeben“ und Herausforderung zu Be-Sinnung und Kreativität.
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Ideengeberin: Elke Schmölz - Wien


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