Regiona - ein Regionalladen
Der Regionalladen soll der regionalen Bevölkerung die Möglichkeit bieten sich mit regionalen Produkten zu versorgen. Umgekehrt soll dieses Projekt den (Hobby)-Produzenten ohne eigenen Laden, die Möglichkeit bieten ihre Produkte zu fairen Preisen ohne Zwischenhändler zu verkaufen. Es sollen damit vor allem auch Frauen angesprochen werden, die gut und gerne ihr Handwerk in der Region anbieten möchten. Der Laden soll frei zugänglich sein, das heißt jeder nimmt und gibt zu jederzeit.
Damit das alles funktioniert müssen Verbindlichkeiten geschaffen werden, z.B. sodass viele Produkte regelmäßig Verfügbar sind, muss es zuverlässige Lieferanten geben. Es können auch Dienstleistungen auf einem schwarzen Brett angeboten werden.
Es ist eine einfache, aber wirkungsvolle Idee: Ein Laden, der ausschließlich regionale Produkte verkauft. Er ist resistent, also stabil gegenüber äußeren Störungen. Solch eine Störung könnte eine Ölkrise sein, wie wir sie Anfang der 1970er Jahre hatten, oder spätestens wenn in naher Zukunft der Ölpreis in Schwindel erregende Höhe schnellt. Denn dann kann eine Supermarktkette keine Kartoffeln mehr aus Ägypten und Paprika aus Israel zu einem Spottpreis anbieten. Aber schon heute ist eine Renaissance regionaler Produkte wahrzunehmen – wenn auch diese nicht ganzjährig verfügbar sind.
Desweiteren ist solch ein Geschäft äußerst nachhaltig in sozialer, ökologischer wie auch ökonomischer Hinsicht. Fast die gesamte Wertschöpfungskette befindet sich in der Region. Schenkt man jedem Glied dieser Kette die nötige Aufmerksamkeit, so zeigt sich, dass eine Liaison zwischen Erzeugung, Verarbeitung/Veredelung, Dienstleistung und Handel ein erhebliches Potential für lokale Wertschöpfung und Arbeitsplätze im ländlichen Raum bietet.
Die Ziele sind:
- Vermarktungsplattform für Regionale Produkte schaffen
- Vernetzung von Kleinst- und Klein-ProduzentInnen
- Chance auch für Hobby-ProduzentInnen für ihr Produkt einen Markt zu haben
- Zusammenkommen der Region
- Zukunftsfähigkeit bzw. Unabhängigkeit der Region stärken (weniger Transport,…)
- Alternative zu großen Ketten (Spar, Hofer, Billa und co.) mit Produkten, die ohnehin in der Region vorhanden sind.
- keine Zwischenhändler
- Potentiale der Region stärken und aufzeigen
- Das Angebot des Regionalladens soll über die bäuerlichen Erzeugnisse hinaus gehen und es soll auch zum Tauschhandel animieren.
- Das Prinzip der kurzen Wege fördern
Ich spreche hier auch aus dem Herzen einer Hobby-Bio-Bäuerin. Meine Intention für dieses Projekt kommt daher, weil ich glaube, dass in meiner Region viele verborgene Potentiale stecken, die nicht über Spar und co. vermarktet werden können bzw. sollten, sondern viel flexibler an die Menschen aus der Region gebracht werden können.
Ideengeberin: Renate Schoissengeier - Zwettl an der Rodl


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