Erneuerte Demokratie
Im Rahmen der Arbeitsgruppe „Was kommt nach der Demokratie?“, geleitet von Martin Blumenau, am Zukunftsforum Windhaag 2011 wurde ein visionäres Modell einer „erneuerten Demokratie“ entworfen.
Das Windhaager Modell
„… will die eine Stimme für die eine Partei durch viele Stimmen zu vielen Themenbereichen/Ministerien ersetzen. Das soll so gehen: jede Partei kann ihre Kandidaten für jedes Ministerium nominieren, ebenso wie die Interessenvertretungen (die AK für Soziales, die ÖH oder die Rektoren-Konferenz für Wissenschaft/Bildung, aber auch die Industriellen-Vereinigung für Umwelt, wer sich halt Kompetenz zuschreibt), ebenso wie auch einzelne Bürger (eine bestimmte Unterschriften-Anzahl vorausgesetzt) mit Expertise.Eine nur für diese Zwecke installierte Demokratie 2.0-Plattform informiert über alle/s, bietet den Interessierten alle Infos, Expertisen und Meinungen (das schafft auch eine gewisse Verbindlichkeit). Dann erfolgt die Wahl in den Ministeriums-Rat (der sich aus den fünf Stimmenstärksten zusammensetzt). Der Stimmstärkste ist Minister." (mehr dazu...)
Dieses Modell wurde bereits im Rahmen der World Cafes am Zukunftsforum mit PolitikerInnen diskutiert. Das Modell, das in wenigen Stunden entstanden ist, sollte jedoch weiterentwickelt und mit der Bevölkerung diskutiert werden.
Das Projekt soll dieses Modell mit einer breiten Öffentlichkeit diskutiert und dadurch weiterentwickelt und bekannt gemacht werden. Außerdem soll durch den Prozess für die Beteiligten eine intensive Beschäftigung mit theoretischen und praktischen Aspekten der Demokratie ermöglicht werden.
Link: http://fm4.orf.at/stories/1682833/
Ideengeber: Nikolai Moser, Gerald Auer, Thomas Haderlapp, Caroline Horky, Michael Schwarz, Florian Sturm und Elisabeth Krexhammer


_1.jpg)
_1.jpg)