Social Business - Gemeinwohlökonomie
Einer Gruppe 16-jähriger SchülerInnen an der Hak Steyr werden im Schuljahr 2011/2012 alternative Wirtschaftsmodelle nähergebracht, dabei wird auf nachhaltige Entwicklung und deren Konzepte eingegangen und auf die Auswirkungen von nicht nachhaltigem Wirtschaften, Konsum und Ungerechtigkeit aufmerksam gemacht. Es wird näher auf die Systemalternative „Gemeinwohlökonomie“ eingegangen, die auf den selben Werten beruht, die auch zwischenmenschliche Beziehungen gelingen lassen.
Das Projektteam kontaktiert die unterstützenden UnternehmerInnen der Region und beteiligt sich am partizipativen, lokal wachsenden Prozess mit globaler Ausstrahlung.Es wird Material zur Gemeinwohl-Bilanz, Hilfe zur Erstellung und die Erklärung der einzelnen Indikatoren gesammelt und in der regionalen Öffentlichkeit Kulturimpulse des Wandels durch Durchführung einer Veranstaltung zu Social Business - Gemeinwohlökonomie gesetzt und das Modell der Gemeinwohlmatrix vorgestellt.
Die Ziele sind:
-
gesellschaftliche Bewegung für eine Gemeinwohl-Ökonomie initiieren
-
Bewusstseinsbildung für Systemwandel, die auf dem gemeinsamen, wertschätzenden Tun möglichst vieler Menschen beruht.
- Wirtschaftlicher Erfolg soll nicht vorrangig in Geldgrößen gemessen werden, sondern mit der Gemeinwohl-Bilanz (Unternehmensebene) und dem Gemeinwohl-Produkt (Systemebene). Je sozialer, ökologischer, demokratischer und solidarischer Unternehmen agieren und sich organisieren, desto bessere Bilanzergebnisse erreichen sie. Je besser die Gemeinwohl-Bilanz-Ergebnisse der Unternehmen in einer Volkswirtschaft sind, desto größer ist das Gemeinwohl-Produkt. Die Unternehmen mit guten Gemeinwohl-Bilanzen erhalten rechtliche Vorteile: niedrigere Steuern, geringere Zölle, günstigere Kredite, Vorrang beim öffentlichen Einkauf und bei Forschungsprogrammen etc. Die Finanzbilanz wird zur Nebenbilanz. Kapital wird vom Zweck zum Mittel.
„Wenn der Mensch zum Besten anderer handelt, wird er die Anerkennung seiner Mitmenschen erfahren und die Liebe derer gewinnen, mit denen er zusammenlebt; und dieser zweite Gewinn ist ohne Zweifel die höchste Freude auf dieser Erde.“ (Charles Darwin)
Link: http://www.gemeinwohl-oekonomie.org/
Ideengeberin: Mag. Juta Christl - Mostviertel


_1.jpg)
_1.jpg)